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  • Barbarian Hero_A bald head version rear view by Shieldwolf Miniatures
  • Barbarian Hero_A helmet version front view by Shieldwolf Miniatures
  • Barbarian Hero_A helmet version rear view by Shieldwolf Miniatures

Barbarian Hero A

Art.-Nr.: NA-401 / 52060000401

8.00

Description

Barbarian Hero A (Krumvaal Northern Alliance)

This product consists of one Barbarian Hero A resin miniature. A second head option without helmet is included along with a plastic 25mm square base.

This product comes supplied unpainted and requires assembly (glue&paint not included). Pictures are for demonstration purposes only.

 

“In the land where true beasts roam, we are more beasts than them all…”

Barbarian Hero A (Krumvaal Northern Alliance)


Sie liefen und machten erst halt, als die Sonne schon hoch am Himmel stand. Vor ihren Füssen lag der Eingang zu einer grossen Hohle. "Der Sohn vom alten Mekrabuk hat einen Bären hier in der Nähe gesehen. Der Bär hat keine Ahnung, dass ich seiner Spur bis hierher gefolgt bin." Mit diesen Worten gab er seinem Sohn einen Stoss, sodass dieser in die Höhle rutschte.

Barduk bemerkte nicht die Anspannung seines Vaters, denn Barbaren zeigen keine Gefühle. Dies galt insbesondere in der Erziehung der Kinder, vor allem der Söhne. Frauen haben immer einen Mann, um sie zu beschützen. Natürlich wussten auch Frauen Waffen zu benutzen, aber erreichten nie die Fähigkeiten eines Mannes. Auch waren die Traditionen ihrer Rasse durch einen erhabenen Mangel an Mitleid gekennzeichnet. Das Leben ist hart. Das lernt man besser sehr früh, aber ohne die Möglichkeit der freien Entscheidung zu nehmen. Nun stand also der Junge vor der Wahl entweder wegzulaufen, oder zu kämpfen. Falls er sie für den Kampf entscheiden würde, dann käme ihm sein Vater zu Hilfe indem er den Bären von hinten angriffe. Das man das wertvolle Fell des Tieres erbeutete. Es ging um die Wahl selbst. Jeder Barbarenvater bereitet Prüfungen für seinen Sohn vor. In der Regel ist es die gleiche Prüfung, die schon ihr Vater ihnen abverlangt hatte. Es war keine Schande, wenn man sich für die Flucht entschied. Es ist ein Irrglaube, dass alle Menschen gleich geboren werden und die menschlichen Stärken und Schwächen legen davon Zeugnis ab. Barduks Vater wie auch dessen Vater hatten in der gleichen Situation der Prüfung die Flucht ergriffen. Barduks Urgrossvater aber hatte Mut bewiesen und solange wie das gleiche Blut in ihren Adern floss, glaubten alle daran, dass in ihrer Brust ein mutiges Herz schlägt. Ein solcher Moment schien nach so langer Zeit wieder gekommen zu sein.

Barduks Vater blieb fast das Herz stehen als er dessen gewahr wurde. Der Junge hatte sein Schwert gezogen und lief festen Schrittes in die Höhle, wo er mit der Anwesenheit des Bären rechnen musste. Barduks Vater blieb wie angewurzelt stehen und empfand eine seltsame Mischung aus Freude und Entsetzen. Im nächsten Moment durchbrach er seine Starre, um seinem Sohn zu Hilfe zu eilen. Doch er hatte zu lange gezögert und er hatte kaum sein Schwert berührt, als ihn wie ein Messerstich ein Stöhnen zu Ohren kam. Umso erleichterter war er, als er seinen Sohn unversehrt in der Höhle vorfand. Barduk schaute mit blutverschmiertem Gesicht in Richtung seines Vaters und rief ihm zu. „Hilf mit ihn anzuheben, ich schaffe es nicht allein.“

In dieser Nacht gab es ein grosses Fest in Arkar. Nichts erinnert an diesen Tag, ausser ein Zahn des Bären, welcher an Barduks Hals als Zeichen der Aufnahme in den Bund der Krieger und die Worte seines Vaters. „Nicht unsere Fähigkeiten bestimmen, wer wir sind, sondern unsere Entscheidungen. Denke immer daran, dass im Leben eines jeden Mannes der Moment kommt, in dem er sich für seinen Schicksalsweg entscheiden muss. Manche Wege sind einfach zu finden, andere wiederum müssen neu angelegt werden. Du mein Sohn, hast nun deinen eigenen Weg beschritten...“


Geschichten aus den Straßen von Gal'andur.

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