Races

 

Araves Sorcerer B

Art.-Nr.: A-603 / 52060000603

7.80

Description

Araves Sorcerer B

This product contains one fine detailed resin Araves Sorcerer B miniature. Model supplied with plastic 20mm square base.

 

This product comes supplied unpainted and may require assembly (glue&paint not included). Pictures are for demonstration purposes only.

 

Araves Sorcerer B

Beide Männer sassen gelangweilt auf ihren Pferden, welche durch das steinige Gelände trabten. Es waren wunderbare, weisse Ungeheuer von Pferden und ihre Reise war lang, weit weg von ihrem Zuhause im Osten. Der eine der beiden Reiter war Kalif Grub-ul-al'haddash, dessen rechte Hand seinen Falken hielt, währenddessen er mit seiner Linken einen Sack Wein hervorholte und in sich hineingoss. Allim' ubdul al'sarhief wurde der Magier hinter ihm genannt.Er war der Einzige, welchem der Kalif erlaubte, ihn auf dieser seltsamen Reise zu begleiten. Nicht zuletzt war es aber der Magier, welcher dem Vater des Kalifen versprochen hatte, auf dessen Sohn ein wachsames Auge zu haben. Somit blieb er schweigsam, beobachtete das feindselige Gelände um ihn herum, die Gefahr antizipierend.

Trotz seiner Wachsamkeit, war es der Falke, der die Banditen zuerst sah. Er schrie laut und drehte seine Kreise über ihnen, um ihre Position zu markieren. Der Kalif lächelte, gab seinem Pferd die Sporen und warf sich in den Kampf. Der Magier war eher zurückhaltend, aber folgte ihm letztlich doch.

Sie fanden sechs unbewaffnete Sklaven, welche die Flucht ergriffen hatten. Es war offensichtlich, dass sie nicht vor kurzem entflohen waren. Und obwohl die Reiter eine andere Pläne hatten, mussten sie handeln und die Sklaven bestrafen. Nun ja, normalerweise hiess "bestrafen" im Land der Araber "töten". Das spielte aber keine Rolle. Als die Sklaven die Reiter bemerkten, begannen sie zu laufen, um die Höhlen in den Bergen zu erreichen. Der Kalif war nur ein kurze Strecke hinter ihnen, ebenso wie (wiederum sehr zögerlich) Allim' ubdul al'sarhief. Das Gelände wurde schwieriger und so mussten sie ihre Pferde zurücklassen, um danach mit erstaunlicher Geschwindigkeit die Verfolgung zu Fuss fortzusetzen. Der Magier war nicht begeistert von der Idee, die Sklaven auf unbekanntem Terrain mit dunklen Höhlen zu jagen, der Kalif hingegen wollte dem Gesindel eine Lektion erteilen. Sie holten die Sklaven ein und standen sich letztlich an einer Lichtung gegenüber. Plötzlich waren sie aber nicht mehr unbewaffnet, sondern hatten Speere in ihren Händen. Die Verfolgungsjagd wurde abrupt gestoppt und nun wurden die beiden Verfolger der Anwesenheit weiterer mit Messern und Schwertern bewaffneten Sklaven gewahr. Alles in allem müssen es um die 30 Männer gewesen sein, die mit roten Augen und einem boshaften Lächeln auf den Lippen die Verfolger, welche nun Verfolgte geworden waren, Siegesgewissheit anschauten. Eine Klinge durchtrennte ein Seil und Felsen versperrten nun den Eingang zur Höhle. Die Falle war zugeschnappt. Die einzigen Lichtstrahlen drängten sich durch ein Loch in der Decke in die Höhle hinein. "STERBT, ihr Hunde!" brüllte der Anführer der Sklaven und durchbrach mit diesen Ruf die Stille, um den Angriff zu führen. Dieses grässliche Geschrei hätte jedem anderen das Blut in den Adern gefrieren lassen, nicht aber dem Kalifen. Er zog sein Schwert, während der Magier rasch in seine Tasche griff und einige seltsame Silberringe hervorholte, welche er auf den Boden warf. Gleichzeitig hielt er plötzlich eine Sanduhr in der Hand und murmelte Worte, die für die in der Magie nicht bewanderten keinen Sinn ergaben. Irgendwie schaffte er es, sich den Sand auf dem Boden gefügig zu machen und so wirbelte dieser in die Luft, um alle zu blenden. Fast alle. Die alternden Augen des Magiers schienen sich rasch zu verändern, genauso wie die Ringe auf dem Boden …

Als alles vorbei war, setzten die beiden Männer ihre Reise fort. Der Kalif murrte seinen Protest, denn er fühlte sich um die Möglichkeit gebracht, seinen Wert unter Beweis zu stellen. Der Magier hinter ihm zeigte keine Regung, abgesehen von einem Grinsen der Genugtuung …

 

Erzählungen der Strassen von Gal'andur.

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