Races

 

Roc with Giant Stone front view by Shieldwolf Miniatures
  • Roc with Giant Stone front view by Shieldwolf Miniatures
  • Roc with Giant Stone side view by Shieldwolf Miniatures

Roc with giant stone (Giant Desert Eagle B)

Art.-Nr.: A-604 / 52060000604

12.90

Description

Roc with giant stone (Giant Desert Eagle B)

 

This product contains one finely detailed, resin Roc with giant stone. Model supplied with a 50mm x 50mm thick base.

This product comes supplied unpainted and requires assembly (glue&paint not included). Pictures are for demonstration purposes only.

Der Roc und der Fels

 

Die berümteste Geschichte über einen Roc ist ohne jeden Zweifel die von der Belagerung der Festung Trilias Sal’um. Wie die meisten Geschichten beginnt auch diese mit einem Sultan, Arradyash al’lahad dem Barmherzigen. Als dieser noch ein Kind war, schenkten ihm einfache Bauern einen kleinen Roc, welchen sie in den nahen Bergen gefunden hatten. Dieser unversehrte und starke Vogel war wahrlich ein seltenes Geschenk. Zur Überraschung aller sagte befahl der Sultan den Bauern, den Roc sofort wieder an den Platz zurückzubringen, an welchem sie ihn gefunden hatten. Zudem liess er noch 50 Schafe in die dortigen Berge treiben. Mit den Jahren geriet dieses Ereignis aber in Vergessenheit.

Die Jahre gingen und der Krieg kam. Der Dschungel kämpfte gegen die Wüste und umgekehrt. Der Sultan hatte eine Garnison in Trillias Sal’um stationiert, schaffte es aber trotzdem nicht rechtzeitig, diese zu retten. Die Dracantropii hatten sie eingenommen. Die Festung Trillias Sal’um war gut zu verteidigen mit dicken Mauern und lag einen einem strategisch wichtigen Punkt im arabischen Reich. Der Sultan hatte nur noch wenig Zeit, bis die restlichen Armeen seiner Feinde am Horizont auftauchten . Die Reiche der Dracantropii waren mächtiger geworden und wagten nun erneut eine Invasion. Er musste die Invasion ersticken, bevor die feindlichen Armeen sich zusammenschliessen konnten. Andernfalls waren alle Araber in Gefahr, permanent eine Tür in ihr Reich zu öffnen, welche für jeden Eindringling offensteht. Es blieb ihm weder Zeit Belagerungsmaschinen zu bauen, noch um auf seine Kanonen zu warten. Aus diesem Grund rief er seine Zauberer herbei und schloss sich zusammen mit diesen in einem Zelt ein, welches durch die königliche Garde bewacht wurde. In der Nacht drangen seltsame Geräusche aus dem Zelt nach draussen und Brieftauben verliessen den Ort der Zusammenkunft in alle Richtungen.

Am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang erschienen aus dem Nichts Dutzende Rocs am Horizont mit Fischerbooten, Felsen, Dächern und Statuen in ihren Klauen. Diese liessen sie von hoch oben gegen die Festungsmauern prallen, wodurch ganze Teile der Befestigungen herausgebrochen wurden. Danach griffen sie die Verteidiger selbst auf den Zinnen der Festung an. Manche dieser mächtigen Vögel wurden tödlich getroffen und vielen zu Boden. Als die Attacke endete erkannten die Dracantropii, dass sie in den Mauern eine Bresche gebildet hatte, durch welche die Armee des Sultans mit ihm zuvorderst fast ekstatisch stürmte. An diesem Tag gewährte Arradyash al’lahad, der Barmherzige niemandem Gnade. An diesem Tag fochten die Dracantropii einen heldenfaften aber aussichtslosen Kampf, während der Sultan und die Rocs eine enge Verbindung schlossen. Von da an eilten die Rocs zu Hilfe, wenn sie von Angehörgien des Königshauses gerufen wurden.

 

Aus den königlich-arabischen Archiven, Band IV, Seite 429

Laden...